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Haus aus Sand und Nebel (House of Sand and Fog)

Nov. 7., 2007 | 07:05 pm
mood: sad sad

Gesehen: Den Schluss einst auf Premiere, den ganzen Film gestern auf ZDF












Natürlich bin ich emotional und sensibel - ich bin eine Frau ;-)

Aber dieser Film hat in mir Emotionen hervorgerufen, wie ich sie bisher nicht beobachten konnte.

Es gab "Moulin Rouge", "Titanic" oder "Candy", die mich zum Weinen brachten.

Nur waren das die üblichen Tränen, die man auch in einem öffentlichem Kino gezeigt hätte.

Ein paar "Ach-wie-traurig"-Tränen, etwas Salz auf den Wangen und nicht mehr.





Ich schreibe immer gerne über Filme und werde wohl nie so schreiben, wie man es von allen Kritikern dieser Welt kennt, weil ich auch gar keine sein möchte.

Was ich hier schreibe, schreibe ich, um der Welt meine Meinung zu einem Film mitzuteilen.

Egal, wie gut oder schlecht geschrieben, so will ich euch nur einen kleinen Blick auf einen Film geben, dem ihr vielleicht das nächste Mal in der Videothek oder im Supermarkt nicht die kalte Schulter zeigt.







"I want them out of my house."












"House of Sand and Fog" handelt von den Träumen zweier Menschen, die verschiedener nicht sein könnten.

Und bei beiden dreht sich, oberflächlich gesehen, alles um ein Haus.

Ein kleiner Bungalow am Meer, wo man jeden Tag den Sonnenuntergang genießen kann.



Für die alkoholabhängige Kathy (Jennifer Connely) bricht ein Traum vollkommen zusammen, als sie aus ihrem eigenem Haus geworfen wird, weil sie die Steuern nicht bezahlt hat.

Ein Haus, an dem Erinnerungen hängen, da es ihr von ihrem Vater vererbt wurde.

Doch es bleibt ihr nicht einmal eine Chance, den Kampf darum aufzunehmen, da es sofort zu einem Billigpreis verkauft wird.

... und bei diesem Billigpreis sieht der ehemalige iranische Colonel Behrani (Ben Kingsley) seine Chance, das Leben seiner Familie zu verbessern.

Denn jenes, das sie führen, können sie sich nicht leisten...

Auch wenn Behrani morgens das Haus im grauen Anzug verlässt, tauscht er es am Arbeitsplatz gegen die Kleidung eines Straßenarbeiters ein und verdient sich neben diesem schlechtbezahlten Job auch noch ein wenig Geld an einem Kiosk.

Doch egal, wie viele Jobs er annimmt: er weiß, dass sich die Situation nie ändern wird, wenn keine größere Veränderung eintritt.



Diese Veränderung tritt in Kraft, als Behrani das Haus von Kathy kauft, um es zu einem späteren Zeitpunkt für das vierfache zu verkaufen.

Und auf der anderen Seite lädt das Haus zum Träumen ein: An die Zeiten, in der die Familie noch glücklich war.

Doch Kathy will für ihr Haus kämpfen und hat einen Polizisten auf ihrer Seite, der der jungen Frau voll und ganz verfallen ist und alles versucht, um sie glücklich zu machen.



Zwischen den Beiden entfacht ein Kampf um das Haus, der es letztendlich nicht wert ist, wenn man das Leid betrachtet, das zurückbleibt...







"Today God has kissed our eyes."









Der Beginn des Films ist möglicherweise nicht so aufgebaut, wie man ihn von anderen kennt. Man fragt sich: "Und? Was ist daran so besonders?"

Ein Film über ein Haus - ...wenn es nicht um irgendein menschenfressendes Haus geht, wird dieser Satz wohl nicht wirklich viele Menschen anlocken.

Doch es geht nicht wirklich um das Haus, sondern um die Träume der beiden Hauptfiguren.

Auch wenn man sich am Anfang noch nicht so sicher ist, ob man den Film lieben wird oder nur zum Gähnen findet, sollte man etwas Durchhaltevermögen zeigen und ihn bis zum Ende sehen.



Denn nach und nach entsteht eine gewisse Spannung, hervorgerufen durch das Hin-und-Her zwischen Kathy und Behrani, während man nebenbei auch noch einen tiefen Blick in die Abgründe der Hauptfiguren werfen kann.

Wer versucht, die Beiden in ein Schema a la "Gut-Böse" einzuordnen, wird scheitern.

Mit Sicherheit verurteilt man zu Beginn entweder Behrani oder Kathy - und wird eines besseren belehrt.

Je länger die Bilder des Films auf einen einwirken und das Leben zweier vollkommen unterschiedlicher Menschen zeigt, desto besser wird man sich klar, dass es falsch ist, den einen Charakter mehr zu verabscheuen, im Gegensatz zu dem Anderen.

Am Ende des Films wird man beide Seiten verstehen und akzeptieren.



Doch erst zum Ende hin, wenn der Kampf um das Haus langsam dramatische Züge annimmt und vor allem Kathy fast in den Selbstmord treibt, beginnt ein Feuerwerk von Eindrücken, die nur eine Emotion hervorrufen: Trauer.

Der Kampf zwischen den Beiden spitzt sich immer mehr zu und fordert Opfer, die nicht nötig gewesen wären...

Alle Menschen, die etwas einfühlsam sind, werden bei diesem Film sicherlich Tränen vergießen.

Und sei es nur eine Einzelne!



Ich hingegen habe geweint, als hätte man mir gerade mitgeteilt, dass ich ein Familienmitglied verloren habe... Eine unfassbare Reaktion von mir, die ich selbst noch nicht begreife.

Weiß einer noch, wie Naomi Watts in "21 gramms" heult, als sie erfährt, dass ihre Familie tot ist? Jaaa... so ähnlich war ich wohl bei dem Film auch ;-)

Der Anfang des Films war für mich wirklich unspektakulär.

Ich wusste auch nicht, was auf mich zukommt. Ein Film über ein Haus? Filme über Immobilien? Langweilig?! - Von wegen!



Nach und nach wird es spannend, weil man wissen will, wer im Kampf um das Haus vorne liegt.

Und ab dem Augenblick, in dem sich Kathys Liebhaber, der Polizist, einmischt, beginnt sowieso ein Stein zu rollen, der die unglaublich tragische Wende des Films hervorruft.



Ich würde jetzt noch so wahnsinnig gerne viel mehr verraten, aber ich weiß, dass ich dann zu viel erzähle ;-) Denn das ist ein Film, bei dem man viel zu schnell alle kleinen Geheimnisse und Wenden erzählt.

Und ich will ihn ja nicht langweilig für euch machen... *lächel*



Von mir gibt es : 5 * von 5 *



und eine große Empfehlung!

Auch für die offizielle Homepage des Films, die wunderschön ist, mit allerlei Clips und Einblicken:

http://www.dreamworks.com/houseofsandandfog/index2.html







( ++ Spoiler - bitte nur die markieren und lesen, die den Film kennen++ ):



Tränen gab es... 


... in vielen Momenten.

Doch die meisten entstanden in der langsamen Zerstörung der iranischen Familie...

In der Szene, in der Behranis Sohn angeschoßen wird und Behrani selbst immer wieder in Schmerz und Trauer brüllt, wäre ich beinahe gestorben. Ich habe geweint wie ein Schoßhund.

Geschluchzt und gezittert habe ich, als Behrani die Polizei-Station verlässt und mich blutüberströmten Hemd durch die Straßen rennt und immer wieder schreit, er will nur seinen Sohn sehen.

Im Krankenhaus angekommen, geht er auf die Knie und betet. Betet für seinen Sohn. Für Kathy. Für seine Familie. Für alle. Eine unglaublich berührende Szene...

Als man hinter dem betenden Behrani dann plötzlich den Arzt sieht.. weiß man, dass das tragische Ende des Films begonnen hat... Ich habe, als ich den Arzt sah, nur geschrien: "Gebt mir die Tempo-Box!" Weil sie aber zu spät kam, habe ich mir die Decke über den Kopf gezogen und richtig geheult...

Aber der wirkliche Schluss stellt alles in den Schatten. Und gab mir regelrecht den Rest.

Die Selbstmord-Szene von Behrani (vor allem bei ihm..) und seiner Frau ... dazu kann ich  nichts sagen... Das sollte man selbst gesehen haben... Uff.. *wischt sich eine Träne weg*

Und das alles nur wegen einem Haus... und zwei Träumen, die nicht Seite an Seite leben konnten.










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Tori Amos - Fade to red

Aug. 7., 2006 | 01:23 pm

Wer Tori Amos' Musik hört, weiß, dass sie eine einzigartige Frau ist, die sich von allen andere abhebt. Wenn sie zu singen beginnt, ist es, als ob sie einem eine Hand reicht, die ins Wunderland führt. Eine neumodische Alice im Wunderland.
Ich habe mir die DVD gekauft, um die Frau, die ich so liebe, auch einmal zu sehen.
Das "Fade to red"-Paket besteht aus zwei DVDs, die zum Rand voll sind mit Musikvideos aus den Jahren 1991 bis 2005.
Meine erste Meinung war: ihre Lieder kann man nicht in Bilder fassen.
Doch ich habe mich vollkommen getäuscht!
Bereits das Menü der DVDs ist traumhaft schön und sehr übersichtlich. Man kann alle Videos abspielen, einzelne suchen, ihr Audiokommentar mithören, ein Making-Of vom "A Sorta Fairytale"-Video begutachten [in dem Adrien Brody mitspielt, der zu letzt bei "King Kong" auf der Leindwand zu sehen war] und vieles mehr.
Fast alle ihr Videos beinhalten künsterlische Punkte und sind ein Augenschmaus [vor allem "Hey Jupiter", wo sie weinend auf einem Stuhl sitzt, während hinter ihr alles brennt]. Sie heben sich zu den modernen Videos unserer Zeit ab, was wohl auch ein Grund ist, dass es ihre Videos nicht bis zu uns auf den Fernseher geschafft haben. Leider!
Technisch gesehen, fehlt nichts. Das Bild ist einwandfrei und scharf. Der Ton ist klar und fest.
Im Großen und Ganzen, ist diese DVD nicht nur etwas für Tori-Fans, sondern für alle, die sich gerne schöne künstlerische Musikvideos ansehen.
Zugreifen!


5* von 5*






Wer sich wundert, wieso die meisten Filme von mir 5* bekommen... hier die Erklärung: ich gehe bewusst schlechten Filmen aus dem Weg :P

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Garden State

Aug. 7., 2006 | 01:21 pm

"Garden State" - ein Filmjuwel in der heutigen Zeit.
Ich sah den Film einst, weil er in meiner Stadt als 'besonderer Film' anlief. Und da nichts Gutes im Kino lief, ging ich in "Garden State".
Vollkommen uneingenommen. Ich wusste nicht, worum es geht oder wer mitspielt.
Doch bereits in den ersten paar Minuten war ich hin und weg...
Als ich Zach Braff sah, fiel mir sofort J.D. aus der Serie "Scrubbs - die Anfänger" ein und mein erster Gedanke war: Eine Komödie?
Eigentlich wartete ich am Anfang darauf, dass er einen seiner J.D.-Sprüche reißt, doch ich wurde enttäuscht. Zum Glück!
Denn diese selbstironische Figur, die er spielt und erschaffen hat, ist so wunderbar!!
Alle Figuren in dem Film auf ihre eigene Art und Weise einzigartig, doch bleiben sie immer realistisch. Die meisten Filme machen den Fehler und setzen diese 'besonderen' Charaktere in ihre Filme. Menschen, die anscheinend alles können und von jedem gemocht werden. Ist das realistisch? Nein.
Doch in "Garden State" sind alle, wie man selbst. Sie haben Probleme, sie verlieben sich, sie leiden unter ihrem Leben.
Zum Ende des Films saß ich mit einem traurigen Lächeln und einem wohlig warmen Gefühl im Herzen im Kinosaal und dachte noch lange über den Film nach.
Am Liebsten hätte ich ihn auf der Stelle noch einmal gesehen!
Der Film ist sehr empfehlenswert, da er durch seine 'stille' Komik und seine emotionalen, wie einzigartigen Szenen besticht.
Die Schauspieler [u.a. Zach Braff und Natalie Portman] blühen in ihren Figuren auf und spielen so überzeugend, dass man es gar nicht glauben kann.
Ein Film, den man mindestens einmal gesehen haben sollte!

Zu der DVD: Neben dem Film finden sich einige Extras vor, wie z.B. Pannen vom Dreh, bei denen man sich fast wegschmeißt vor Lachen, oder ein Making-Of von "Garden State". Technisch gesehen, ist alles top! Gestochen scharf und ein guter Ton.

Schnappen Sie sich dieses Filmjuwel!

5* von 5*


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Bully - Diese Kids schocken Amerika

Aug. 7., 2006 | 01:20 pm

... wissen Sie gerade, was Ihre Kinder machen?

... hoffentlich sehen sie sich diesen Film nicht an!
Bereits nach dem ersten Satz in dem Film, weiß man, was einen erwartet.
Eine Art Softporno, der seine Thematik - Gewalt unter Jugendlichen - vollkommen aus den Augen verliert.
In dem Leben der Figuren geht alles nur um Sex und Drogen.
An manchen Stellen wirken die Schauspieler aufgesetzt und nicht sehr überzeugend.
Lediglich Michael Pitt [der mein Grund für den Kauf der DVD war], der den ständig zugekifften Donnie spielt, überzeugt einen in seiner Rolle und bringt einem zum Schmunzeln ;-)
Zum Ende des Filmes, nachdem sie Bobby getötet haben, frage ich mich immer wieder, wie Jugendliche so naiv sein können.
Denn nach dem Mord rennen sie herum und erzählen ihre Tat fast jedem: Freunden, Verwandten, ...
Und dann jammern sie immer wieder: "Oh, hoffentlich kriegen die uns nicht dran!"
Da der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, muss ich dazu sagen, dass diese Kids ihre Strafe zu recht verdient haben.

Im Großen und Ganzen rate ich vom Kauf dieser DVD ab, da wirklich nur Michael Pitt in dem Film punktet.

0,2* von 5*


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Legenden der Leidenschaft

Aug. 7., 2006 | 01:16 pm

Inhalt:

Der kriegserprobte Colonel Ludlow (Anthony Hopkins) hat sich mit seinen drei Söhnen Alfred (Aidan Quinn), Tristan (Brad Pitt) und Samuel (Henry Thomas) auf eine entlegene Farm in Montana zurückgezogen. Als der erste Weltkrieg ausbricht, melden sich die Söhne an die Front. Susannah (Julia Ormond), Samuels attraktive Verlobte, bleibt mit dem Colonel zurück. Sie wird Samuel niemals wiedersehen, er fällt im blutigen Krieg. Tristan fühlt sich verantwortlich und verschwindet für einige Jahre. Er kehrt zurück als gerissener Pferdehändler und Alkoholschmuggler. Alfred, mittlerweile in die Politik eingestiegen, muß ihm das Handwerk legen und wird sein größter Rivale, auch im Kampf um Susannahs Liebe. Ein Konflikt mit tödlichen Konsequenzen...


-> Zum Anfang muss ich mitteilen, dass ich bei Filmen sehr sehr selten weine, doch dieser Film hat mir einige Male die Tränen in die Augen getrieben.

Dies ist wohl vor allem den Schauspielern zu verdanken, die in ihren Rollen wirklich überzeugen.

Zum Beispielt Brad Pitt als Tristan, der mit seinem rebellischen Wesen anzieht und später sein weiches, schmerzendes Inneres preisgibt.

Ein Film, der wohl vor allem weibliches, aber auch männliches Publikum ansprechen sollte.

Weibliche Zuschauer werden den Film jedoch ohne Taschentücher nicht überstehen! ;-)

Dieser Film erhält von mir 5* von 5*, weil es ein leidenschaftlicher Abenteuerepos ist, voll mit Spannung, Liebe und Leid.

Ein Film, den ich immer wieder gucken würde :'-)




P.S. Nochmals zu Brad Pitt (wegen dem Cover)... Das war sein BESTER Film. Selten konnte man einen so leidenden und rebellischen Charakter verkörpern. Gänsehaut ö.ö

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Verliebt in eine Hexe

Aug. 7., 2006 | 01:14 pm

Als ich erfahren habe,
dass ein neuer Film mit Nicole Kidman in die Kinos kommt,
musste ich natürlich sofort in eine der ersten Vorstellungen.

Was ich sah, hat mich jedoch leider enttäuscht.

Der Film hat bei mir nur einige Lacher hervorgerufen und die Schauspieler erschienen mir manchmal zu aufgesetzt.

Für Nicole Kidman-Fans ist der Film jedoch schon zu empfehlen, da die Gute zuckersüß spielt und mal wieder ihr Talent beweist.

Den Film retten konnte sie damit leider nicht ;-)

Daher : 2* von 5*


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Interview mit einem Vampir

Aug. 7., 2006 | 01:11 pm

*kopiert nun einige Einträge ihrer Ebay-Kritiken*

5* von 5*

Inhalt:

In einem Hotel in San Francisco hört ein junger Reporter eine unfaßbare Geschichte: Louis (Brad Pitt), ein Vampir, offenbart ihm die schaurig-grausame Wahrheit seines Lebens nach dem Tode. Er erzählt von Lestat (Tom Cruise), seinem mörderischen Lehrer und Begleiter, der ihn zu dem machte, was er heute ist, ein menschenmordender Vampir von der Kindfrau Claudia (Kirsten Dunst) und ihre Rebellion gegen die ewige Jugend und von einer blutgetränkten Reise durch die Jahrhunderte, die mit dem heutigen Tag noch nicht zu Ende ist.


Ein wunderbarer Film, der das Leben eines Vampirs wie die beiden Seiten einer Medaille darstellt.
Auf der einen Seite ist das schöne, reiche Leben, ohne Rücksicht auf Verluste - dargestellt von dem unwiderstehlichen Lestat. [Für Tom Cruise Liebhaber (und auch nicht!) ein absolutes Muss! Selten sah man ihn so fabelhaft spielen!]
Doch es gibt auch die dunkle Seite des unendlichen Lebens. Louis, erschaffen von Lestat, verabscheut sein Leben. Er sehnt sich nach dem Leben eines Menschen. Er will wieder fühlen und aufhören, Menschen in seinem unstillbaren Durst zu töten.

Doch ein Vampir kann sich sehr selten gegen seine Natur stellen, was auch Louis nach und nach erkennen muss. Erst als Lestat Claudia, 'ihre gemeinsame Tochter', erschafft, scheint sich alles zu ändern.

Aber der Schein der glücklichen Vampir-Familie trügt:
Claudia und Louis hassen Lestat, dass er sie zu dem gemacht hat, was sie sind.

Nach einer Racheaktion verlassen sie das Land und treffen das erste Mal auf andere Vampire. Doch die empfangen sie nicht wirklich mit offenen Armen...

-> Ein sehr empfehlenswerter Film, den man immer und immer wieder ansehen kann!
Die Schauspieler sind umwerfend in ihren Rollen und es ist einfach fabelhaft mitanzusehen, wie Vampire sich nach der Zeit verändern. Wie sie Jahr für Jahr ihre Weltansichten erneuern und über den Sinn des eigenen Lebens philosophieren, das einfach kein Ende haben wird.

Der Film ist sehr spannend, hat jedoch auch einige lustige Momente [z.B. tötet Claudia ihren Klavierlehrer und Lestat tadelt sie in diesem schönen ironischen Ton ;-)], sowie auch traurige, bei denen man zum Tempo greifen muss.
Auch das Ende ist gewissermaßen überraschend.

5 Punkte von 5 - unbedingt ansehen!

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21 Gramm

Aug. 7., 2006 | 12:59 pm

Ich bin mir so frei, eine Mail zu kopieren und etwas zu verändern. Der Empfänger dieser Mail erlaubt es hoffentlich ;) *Ana knuff*


"21 Gramm" habe ich im Großen und Ganzen dreimal gesehen und es werden sicherlich weitere Male folgen.

Beim Durchzappen auf Premiere blieb ich bei dem Film hängen, den ich bereits vor Ewigkeiten sehen wollte. Doch eigentlich dachte ich, dass es nur ein "normaler" Film ist. Keiner von dieser Art, die die Stimmung verändert und zum Nachdenken anregt.

Aber "21 Gramm" ist das. Haargenau.

Die ersten 40 Minuten des Films waren ziemlich wirr, da es wie eine Collage abläuft. Man sieht Szenen aus dem Leben von drei Menschen. Aus drei verschiedenen Zeiten: Gegenwart, Vergangenheit und Vor-Vergangenheit.
Und dies vermischt sich. Man sieht ein Bild der Gegenwart, gleich darauf eines der Vor-Vergangenheit und vor allem Menschen, die bei Filmen nicht gerne nachdenken, brauchen ihre Zeit, bis sie mit dieser Geschwindigkeit und Bildgewaltigkeit klarkommen.

Doch wie gesagt: Nach den ersten 40 Minuten wird alles schärfer, man versteht.

Ich hab ziemlich viele Tränen vergoßen. Man könnte sagen, dass es daran liegt, dass ich die letzte Zeit sowieso etwas 'verweichlicht' bin, aber ich schiebe es auf das Können der Schauspieler.

Naomit Watts, Sean Penn und Benicio Del Torro spielen so intensiv, so realistisch, so leidend, dass man es kaum glauben will.

Die gestrige Nacht habe ich noch einige Zeit über den Film nachgedacht, weil er mich nicht losgelassen hat. Weil er so erdrückend, so düster und leidend ist. Weil er zeigt, wie ein einziger Autounfall alles zerstören kann.

Wie ein einziger Autounfall das Leben so vieler Menschen verändern und zerstören kann.

Wer meiner Meinung über den Film keinen Glauben schenken kann (wegen meinen 3,7* für "Fluch der Karibik ") oder will, kann gerne auf Amazon.de gehen und dort nachlesen. 99,8 % bewerten den Film immer wieder gut. Kritik bekommt der Film wenn dann nur wegen seiner Filmtechnik, wegen der Collagen-Art. Ansonsten ist daran nichts falsch.

Und dennoch wird er nicht allen gefallen.

a) Wegen der Kameraführung
b) Wegen dem gefühlsbeladenem Thema

Andere Punkte kann man nicht finden.

Ich empfehle ihn jedenfalls jedem mit 5* von 5*

- Hab mir im Übrigen den Film gleich am nächsten Tag bestellt ;) -

Ich empfehle dir den Film, sehr sogar.

Noch Tipps zum Ansehen:

_Für Männer_: Seht ihn euch alleine an, und eure Stimmung sollte am Besten nicht ganz oben sein

_Für Frauen_: Seht ihn euch alleine an (oder mit einer mitfühlenden guten Freundin), eure Stimmung sollte einigermaßen im Keller sein, es sollte Nacht sein und ruhig


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Fluch der Karibik 2

Aug. 7., 2006 | 12:50 pm
music: Anathema - Pressure

So. Hier mal ein Eintrag, der wirklich wirr ist *lach*

Mir gefiel der Film wirklich gut - und ich sehe ihn mir heute Abend auch das 2. Mal an. Ich musste viel lachen und Johnny Depp war einfach nur zum Anbeißen. Und dennoch kriegt der Film nur 3,7* von 5* ;) Fragt jetzt nicht, wieso. Ich kann es nicht erklären.

Ja, der Film war gut. Alleine schon optisch. Die Schauspieler waren Top, die Komik.

Nur einige Dinge ließen mich zu dieser Entscheidung kommen:

Das Ende, das ja die Spannung aufbauen soll, wird endloooos hingezogen. So lange, dass mir schon langweilig war. Es ist, als wäre man in einem Hamsterrad. Und dann, als man vorangekommen ist, wird es abrupt beendet. Meiner Meinung nach, hätte man den Film schneller zum Schluss bringen sollen, dafür das Ende umso besser verwirklichen.

Dazu kamen noch etliche Wiederholungen, die in dem Film auftauchten, was den Eindruck erweckte, dass die Schreiber nicht wussten, was sie nun erschaffen soll. Ich will gar nicht aufzählen, wie oft die Guten auf irgendwelchen Rädern rollen und kämpfen und und und... ^^

Nur soll das jetzt nicht abschrecken. Ich denke jeder - vor allem die Frauen - werden ihren Eintritt nicht bereuen, wenn sie in den Film gehen. Ich tue es ja auch nicht ;)

Also, wie gesagt: 3,7* von 5* Die Tendenz ist jedoch aufwärts.

Der Inhalt des Films?

Nun ja. Unser Captain Jack Sparrow ist mal wieder im Schlamassel - wie kann man es auch anders erwarten ^^ Er muss nämlich dem bösen Davy Jones 100 Seelen beschaffen, um die Eigene zu behalten und nicht in die Knechtschaft von Davy zu kommen. Jack hingegen versucht einen Schatz zu erlangen, mit dem er Davy Jones bezwingen kann. Dabei helfen ihm - mehr oder weniger ungewollt - Elizabeth und Will, die kurz vor ihrer Hochzeit verhaftet wurden.
Und so weiter ;)


Sehenswert, auch wenn der Film hin und wieder langatmig wird!



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Jersey Girl

Aug. 7., 2006 | 12:47 pm
music: Trouble in Paradies - Born into Oblivion

Wow, ich bin fasziniert Oo
Ich hab erlebt, wie der Film in die Kinos kam und starre eigentlich immer nur das Kinoplakat an.
Ben Affleck auf der einen Seite und ein kleines Mädchen auf der anderen.
Versprach nichts Großartiges, wahrscheinlich irgendein kleiner Randfilm aus den USA.
Immerhin spielte sogar Jennifer Lopez mit *schauder*
Beniffer in einem Film - grauenhaft.

Letztens kam der Film dann auf Premiere und FORT MIT ALL DEN VORURTEILEN!
Der Film ist herrlich :>

Zum Glück kommt Jennifer Lopez nur in den ersten 15 Minuten vor, dann stirbt sie - wobei ich weinen musste *schande*

Um was geht es in dem Film?

Zwei sehr berufstätige und angesehende Leute in New York finden sich und sind plötzlich zu dritt. Gertrud (Jennifer Lopez) stirbt jedoch bei der Geburt ihrer Tochter.
Anfangs kann ihr Mann Ollie (Ben Affleck) nicht damit umgehen und er ignoriert das Kind. Er gibt dem Baby die Schuld, dass seine große Liebe gestorben ist. Und erst nach einem Ausraster bei einem Meeting von Will Smith und dem Verlust seines Jobs, findet er zu seiner Tochter.

Dann findet ein Sprung statt : 6 Jahre später.

Der einst so arrogante Ollie arbeitet in New Jersey als Straßenarbeiter, doch ist er glücklich. Er lebt mit seiner Tochter Gertie bei seinem Vater und es herrscht Harmonie.

Kurz darauf geht er mit Gertie in die Videothek und als er ganz heimlich einen Porno ausleiht, lernt er die 'Videotheken-Dame' (wie Gertie sagte) Maya (Liv Tyler) kennen.

Und so weiter, ich will ja nicht den ganzen Inhalt preisgeben xD Für was gibt es das World Wide Web?!


Mir gefiel der Film jedenfalls sehr gut und er wurde sogar nach dreimal gucken nicht langweilig.

5* von 5*

Vor allem Liv Tyler und die kleine Darstellerin der jungen Gertie sind hinreißend - einfach zum Knutschen ^^


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Spiderman 2

Jul. 31., 2006 | 09:44 am
location: Auf dem Sofa
music: Charmed

Blah.
Ich habe mir den Film angesehen, weil ich vom ersten Teil sehr begeistert war und ihn mir damals gut zweimal im Kino angesehen habe.
Auf den zweiten Teil kam ich, weil er auf Premiere lief. Also einfach mal ansehen :)

So.
Kirsten Dunst spielt so gut, wie immer.
Nur die Hauptfigur - Tobey Maguire - nervt nach einiger Zeit. Der Typ hat in dem ganzen Film nur zwei Gesichtausdrücke drauf:
a) Ich-kann-nicht-bis-vier-zählen
b) Ich-kann-nicht-bis-vier-zählen mit zusammengezogenen Augenbrauen

Nach zwei Stunden Spinnen-Film Klappe die Zweite war ich so dermaßen von dem Typ genervt und hab mich ernsthaft gefragt, wie die Leute ihn nur je hatten auswählen können. Nja. Jedem das seine.

Die Musik in dem Film war gut, ebenso die paar Fetzen guten Humors, z.B.
wenn Spiderman über zwei Häuser springen will und jubelt: "Ich bin zurück!" Doch in der Luft lassen seine Kräfte wieder nach, er rast den Abgrund hinunter und fällt auf ein paar Autos. Dann humpelt er nach Hause und jammert: "Ich bin am Arsch... Ich bin am Arsch" Sehr lustige Szene ;)

Spiderman 2 bekommt mal 2* von 5*

Mit dem Fazit: Man kann ihn sich ansehen - aber nur, wenn kein Geld dabei verlangt wird ^^


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Fight Club

Jul. 31., 2006 | 09:27 am
mood: Wach Wach
music: The Pixies - Where is my mind

Ein Film, bei dem tatsächlich alles stimmt:
Die Schauspieler sind top, die Idee ist top, die Kameraführung ist top, die Musik ist top, das Ende ist top und und und.

Dass der Film gewaltsverherrlichend ist, leugne ich nicht ;)
Aber es geht nicht nur um eine Herde Männer, die sich Abends in einer Bar oder auf einem Parkplatz die Köpfe einschlagen. Es geht um den Versuch, aus Zwängen der Gesellschaft auszubrechen, zu leben.

Am Anfang ist die, von Edward Norton gespielte Figur wie jeder andere Mensch. Er mag ein schönes Heim, einen gut-bezahlten Job und hat einen Hang für Ikea-Möbel. Nachdem seine Wohnung jedoch in die Luft geht, lernt ihn Tyler Durden, dass er es nicht braucht.
Wie der Gute so schön sagt: "Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich."
Und wer sich länger mit dem Satz beschäftigt, weiß, dass dem so ist.
Beispielsweise, wenn Jugendliche Computerspiele spielen. Jaah, sie besitzen das Spiel. Aber irgendwann besitzt das Spiel sie, was sich durch eine Sucht kennzeichnet.

Ich kenne das :P Bin ja selbst einigermaßen Internet-abhängig *g*

Wie gesagt: Das Ende ist wunderbar! Wem der Film also nicht gefällt, ihn aber schon ansieht, soll ihn sich bitte zu Ende ansehen. Den Fehler hat meine Mutter gemacht. Nachdem sie das erste Gesicht am Boden gesehen hat, mit blutüberströmten Gesicht, hat sie die DVD angeekelt, gar geschockt rausgenommen. Das Ende hat sie jedoch interessiert, auch wenn sie es nicht gesehen hat.

Noch was: merkt euch Zitate!
Ihr kommt am Coolsten an, wenn ihr einige Zitate aus dem Film kennt - denn er besitzt so viele, die ihr täglich anwenden könnt ^^
Eine Freundin und ich - wir können alle xD Und wenden auch alle an.

Fight Club bekommt von mir

5* von 5*

Zum Schluss: Jugendliche, die leicht manipulierbar sind und den Unterschied zwischen Realität und Illusion nicht trennen können, sollten dem Film aus dem Film gehen. Denn sobald man ihn gesehen hat, möchte man tatsächlich schlägernd durch die Gegend ziehen. Ich als recht friedlicher Mensch forderte meine Freundin kurz nach dem Film auf, mich so fest zu schlagen, wie sie kann ;)

Fight Club ist einfach Kult :3


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